Kooperation macht erfolgreich

Jeden Tag werden Sie mehr: die Klein- und Kleinstunternehmen, die Ich-AG, die mobilen AnbieterInnen von Dienstleistungen aller Art. Sie sind Mut- und Notlösungen, sie machen frei und unfrei zugleich, sie haben eines gemeinsam: Sie müssen sich auf dem immer zentralistischer werdenden Markt von Großkonzernen durchsetzen.

Die Erfolgsformel manches kleinen Unternehmens ist Zusammenarbeit. Auf verschiedensten Ebenen treffen sich Angebot und Nachfrage. Kooperationen von ergänzenden Leistungen aber auch von MitbewerberInnen zeigen, dass das Miteinander mehrerer KMU durchaus die Lösung für einen zu großen Auftrag für einen Einzelnen sein kann.

Praxisgemeinschaften, der Friseur mit dem Nagelstudio, das Bad aus einer Hand, viele Kreative für einen Film – Beispiele gibt es genug. Wer noch allein im Homebüro sitzt und grübelt, wie neue Aufträge generiert werden könnten, tut gut daran, an das eigene unternehmerische Umfeld zu denken. Fantasie und Kreativität sind gefragt, die Zukunft der Selbständigkeit liegt im Team.

Offenheit und eine gute Portion Großzügigkeit sind die Bestandteile von selbständigen Teamgruppen. Man unterstützt einander mit Tipps zu Bedarfen und bei Anbotserstellungen. Gemeinsames Marketing spart Kosten und bietet einen breiteren Auftritt in der Öffentlichkeit.

Der Aufbau eines gut funktionierenden Netzwerks braucht Zeit. Abgrenzungen und Strukturen bilden die Basis einer effizienten Kooperation. Letztlich wird sich der Kunde/die Kundin freuen: Mit persönlichem Kontakt, vertrauensvoller Auftragsabwicklung mit regional verankerten AuftragnehmerInnen sind Arbeitsplätze gesichert, Steuern bleiben im Land und nachhaltige Beziehungen werden aufgebaut.

 

In der Ruhe liegt die…. Gelassenheit

2015-09-20 15.10.17Guten Tag, ist bei Ihnen auch die Sommerpause bereits in weite Ferne gerückt? Gute Auftragslage? Somit genug zu tun… Ich persönlich habe mich jetzt auch noch gerne in die Reihe der Freiwilligen gesellt, die in Europa derzeit großes Herz zeigen. Und dabei konnte ich mich und andere beobachten, wie wir alle in den Sog der Geschäftigkeiten und Wichtigkeiten geraten.
Ein Wochenende krank im Bett brachte mich wieder mal zur Besinnung und ich hatte Zeit, über die unglaubliche Sogwirkung des „Wichtig seins“ nachzudenken.
Sobald wir „zuviel“ zu tun haben, nehmen wir uns nicht mehr Zeit, den Menschen (KundInnen, FreundInnen, GeschäftspartnerInnen…) wirklich zuzuhören. Wir – nein ICH – rede den Leuten ins Wort (im gleichen Augenblick erkenne ich mich und schäme mich…). Ich bin so hoch konzentriert, um alles noch auf die Reihe zu bekommen, dass ich (natürlich) nachts nicht schlafen kann. Na und der nächste Morgen kommt bestimmt… schöne Aussichten…
Wir sind weder hilfreich noch treten wir professionell auf, wenn wir übermüdet sind. Stress spürt jedes Gegenüber – in der Stimme, der Gestik – wir geben Druck weiter. Wir sind nur erfolgreich, wenn wir in der Ruhe bleiben, wenn wir Zeit haben – nicht nur äußerlich, auch innerlich. Wie schwer das ist – davon können wir alle ein Lied singen.

Und dennoch zahlt es sich aus an unserer Ruhe zu arbeiten. Uns Zeit zu geben. Vor und nach jedem Termin Puffer zum Durchatmen. Nicht jeden Abend verplanen. Am Wochenende zumindest einen Tag ganz frei zu halten – ohne jeden Termin. Gelassene Menschen gewinnen Vertrauen.
Gelassene Menschen gewinnen KundInnen.
Gelassene Menschen nehmen sich Zeit für andere – aber auch für sich selbst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen ruhigen Herbst – auch wenns manchmal heftig stürmt!
Alles Gute, Brigitte Pelwecki

Social Enterprise – oder – wie ein Netzwerk mit „Leise Sohlen“ entsteht

Guten Tag, heute möchte ich eine Geschichte eines meiner Kunden erzählen. Auf leisen Sohlen ist uns gelungen, mehreren kleinen Unternehmen zu interessanten Geschäftsbeziehungen zu verhelfen.
Vor etwa einem halben Jahr war ich zu einem Inhouse Workshop in einem kleinen Architekturbüro eingeladen. Architekturbüros sind grundsätzlich gut organisiert, sie führen Terminlisten, Protokolle und sind gewohnt, im Team (möglichst effizient) zu arbeiten.
Das war auch dort so. Jedoch – an den Spitzen, meist wenn ein Wettbewerbsbeitrag abgegeben werden musste, arbeiteten fünf Leute rund um die Uhr. Mit der leidvollen Erfahrung, dass Nerven blank liegen, Kündigungen ausgesprochen werden – manchmal auch wirklich durchgeführt werden uswusf…
Ziel des Workshops war, Lösungen für diese Spitzenzeiten zu finden.
Und da kam mein Netzwerk ins Spiel:
Eine Backoffice Anbieterin arbeitet nun zeitweise für das Architekturbüro. Die Dame kennt nun die Abläufe und kann flexibel einspringen, wenn es zu brennen beginnt.
Ein Technikbüro erhielt einen Vertrag, dass es in solchen Fällen einspringt und unterstützend mitwirkt. Wir fanden noch Babysitter, eine Person, die zu solchen Zeiten Personen und Akten transportiert – so ist das Team entlastet durch punktuelle Unterstützung von außen. Zudem nimmt das ganze Team regelmäßig Yogastunden – im Betrieb(!).
Intern erarbeiteten wir einen Zeitmanagement Plan für Wettbewerbszeiten. Das Team hat zwar an solchen Spitzenzeiten immer noch viel zu tun, jedoch gibt es Unterstützung und Strategie für ein achtsames Miteinander.
Es war eine Freude, für dieses Team zu arbeiten!
Wenn auch Sie einen Inhouse Workshop zu einem Effizienz-Problem machen möchten, schreiben Sie mir an office@leisesohlen.at.
Einen wunderschönen Juli wünscht Ihnen allen
Brigitte Pelwecki

Was macht eigentlich Leise Sohlen?

http://www.leisesohlen.at

http://www.leisesohlen.at

Alles begann mit Workshops zum Thema Effizienz. In kleinen Gruppen – meist KMU und GründerInnen eroberten wir gemeinsam unsere Möglichkeiten, mit mehr Effizienz zu mehr Zeit und somit Lebensqualität zu kommen. Ich konnte meine Erfahrung, die ich in Führungspositionen aber auch in meinem persönlichen Yoga gewonnen hatte, mitbringen. Die Menschen in den Workshops haben mich zum Namen „Leise Sohlen“ angeregt. Sie lernen in kleinen Schritten ihr Verhalten zu verändern, zum Wohle ihrer Liebsten, für sich selbst und ihr Business.
Aus diesen Seminaren entstand der Bedarf einiger Teilnehmenden nach Unterstützung in ihren Social Media Aktivitäten. Ich betreue seitdem Webseiten, Social-Media-Accounts und Mailings für einige KundInnen in Österreich und in der Schweiz. Und gelegentlich gibts auch noch die Effizienz-Workshops.
Ein großes Netzwerk an umtriebigen Unternehmen bietet mir die Möglichkeit der breiten Kommunikation. Und nicht nur das, immer wieder entstehen neue Geschäftsverbindungen in diesem Netzwerk – auf leisen Sohlen verbinden sich Menschen – sie arbeiten miteinander und füreinander. So wird Leise Sohlen langsam zur Drehscheibe für Unternehmen, die achtsam mit sich selbst und anderen umgehen, die ohne aggressivem Werben erfolgreich und auch effizient sind.
In diesen Tagen schreibe ich an einem E-Book zum Thema Effizienz, das ähnlich den Handbüchern Facility-Management und Budgetmanagement aufgebaut, InteressentInnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Und ich bemerke beim Schreiben, dass es ausführlicher werden könnte als gedacht… vielleicht wird es dann auf leisen Sohlen noch ein richtiges Buch.
Leise Sohlen zeigt seine Wertehaltung im Facebook und Google+, postet Verbindendes im Xing und LinkedIn Netzwerk.
Wenn Sie gerne das E-Book nach Fertigstellung haben wollen – schreiben Sie mir einfach hier.
Genießen Sie das Werden und Wachsen der Natur in diesen Tagen – so wie ich…
Alles Gute
Brigitte Pelwecki