In der Ruhe liegt die…. Gelassenheit

2015-09-20 15.10.17Guten Tag, ist bei Ihnen auch die Sommerpause bereits in weite Ferne gerückt? Gute Auftragslage? Somit genug zu tun… Ich persönlich habe mich jetzt auch noch gerne in die Reihe der Freiwilligen gesellt, die in Europa derzeit großes Herz zeigen. Und dabei konnte ich mich und andere beobachten, wie wir alle in den Sog der Geschäftigkeiten und Wichtigkeiten geraten.
Ein Wochenende krank im Bett brachte mich wieder mal zur Besinnung und ich hatte Zeit, über die unglaubliche Sogwirkung des „Wichtig seins“ nachzudenken.
Sobald wir „zuviel“ zu tun haben, nehmen wir uns nicht mehr Zeit, den Menschen (KundInnen, FreundInnen, GeschäftspartnerInnen…) wirklich zuzuhören. Wir – nein ICH – rede den Leuten ins Wort (im gleichen Augenblick erkenne ich mich und schäme mich…). Ich bin so hoch konzentriert, um alles noch auf die Reihe zu bekommen, dass ich (natürlich) nachts nicht schlafen kann. Na und der nächste Morgen kommt bestimmt… schöne Aussichten…
Wir sind weder hilfreich noch treten wir professionell auf, wenn wir übermüdet sind. Stress spürt jedes Gegenüber – in der Stimme, der Gestik – wir geben Druck weiter. Wir sind nur erfolgreich, wenn wir in der Ruhe bleiben, wenn wir Zeit haben – nicht nur äußerlich, auch innerlich. Wie schwer das ist – davon können wir alle ein Lied singen.

Und dennoch zahlt es sich aus an unserer Ruhe zu arbeiten. Uns Zeit zu geben. Vor und nach jedem Termin Puffer zum Durchatmen. Nicht jeden Abend verplanen. Am Wochenende zumindest einen Tag ganz frei zu halten – ohne jeden Termin. Gelassene Menschen gewinnen Vertrauen.
Gelassene Menschen gewinnen KundInnen.
Gelassene Menschen nehmen sich Zeit für andere – aber auch für sich selbst.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen ruhigen Herbst – auch wenns manchmal heftig stürmt!
Alles Gute, Brigitte Pelwecki

DAS GEHEIMNIS DER ZITRONE

Ich weiß nichts über die Gesundheitseigenschaften der Zitrone. Jedoch der Tipp mit der eingefrorenen Zitrone ist mir das Rebloggen allemal wert. Ein Sommerthema:

Social Enterprise – oder – wie ein Netzwerk mit „Leise Sohlen“ entsteht

Guten Tag, heute möchte ich eine Geschichte eines meiner Kunden erzählen. Auf leisen Sohlen ist uns gelungen, mehreren kleinen Unternehmen zu interessanten Geschäftsbeziehungen zu verhelfen.
Vor etwa einem halben Jahr war ich zu einem Inhouse Workshop in einem kleinen Architekturbüro eingeladen. Architekturbüros sind grundsätzlich gut organisiert, sie führen Terminlisten, Protokolle und sind gewohnt, im Team (möglichst effizient) zu arbeiten.
Das war auch dort so. Jedoch – an den Spitzen, meist wenn ein Wettbewerbsbeitrag abgegeben werden musste, arbeiteten fünf Leute rund um die Uhr. Mit der leidvollen Erfahrung, dass Nerven blank liegen, Kündigungen ausgesprochen werden – manchmal auch wirklich durchgeführt werden uswusf…
Ziel des Workshops war, Lösungen für diese Spitzenzeiten zu finden.
Und da kam mein Netzwerk ins Spiel:
Eine Backoffice Anbieterin arbeitet nun zeitweise für das Architekturbüro. Die Dame kennt nun die Abläufe und kann flexibel einspringen, wenn es zu brennen beginnt.
Ein Technikbüro erhielt einen Vertrag, dass es in solchen Fällen einspringt und unterstützend mitwirkt. Wir fanden noch Babysitter, eine Person, die zu solchen Zeiten Personen und Akten transportiert – so ist das Team entlastet durch punktuelle Unterstützung von außen. Zudem nimmt das ganze Team regelmäßig Yogastunden – im Betrieb(!).
Intern erarbeiteten wir einen Zeitmanagement Plan für Wettbewerbszeiten. Das Team hat zwar an solchen Spitzenzeiten immer noch viel zu tun, jedoch gibt es Unterstützung und Strategie für ein achtsames Miteinander.
Es war eine Freude, für dieses Team zu arbeiten!
Wenn auch Sie einen Inhouse Workshop zu einem Effizienz-Problem machen möchten, schreiben Sie mir an office@leisesohlen.at.
Einen wunderschönen Juli wünscht Ihnen allen
Brigitte Pelwecki

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